Die Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt

Die nördlich des Lasbach gelegenen Ortsbereiche Quierschieds sind das Pfarrgebiet der Pfarrei Maria Himmelfahrt.

Die Anzahl der Pfarrangehörigen beläuft sich derzeit auf knapp über 3.000 (Stand Juni 2016).

Die Pfarrkirche mit angebautem Pfarrzentrum und dem gegnüberliegenden Pfarrhaus liegt an der Marienstraße Nr. 20 im Ortszentrum von Quierschied.

Im Pfarrhaus ist  der Dienstsitz der Pfarreiengemeinschaft Quierschied mit seinen Büroräumen.

Baumaßnahmen und (k)ein Ende?

Liebe Schwestern und Brüder.

Gleich zwei Baumaßnahmen beschäftigen uns zurzeit in Maria Himmelfahrt. Uns – das bedeutet zunächst einmal die fleißigen Helfer von „Geht nicht gibt’s nicht“ (unter den „Bauleitern“ Jean Trenz und Rolf Dörr), sowie darüber hinaus viele Pfarrangehörige, die sich gehörig den Kopf zerbrechen, ob das Ende aller Dinge naht, weil irgendwie scheinbar nichts voran geht. Aber wie heißt es so schön im Evangelium, wenn Jesus vom Reich Gottes erzählt, dass man nicht sieht und es wächst trotzdem? (Vgl. z.B. Markus 4, 26 – 34)

Deshalb jetzt zwei wichtige Informationen:

1. „Die Glocken von St. Marien“ – Die Älteren erinnern sich, das ist der Titel eines wunderbaren Spielfilmes mit Bing Crosby und Ingrid Bergman aus dem Jahr 1945. So lange, zumindest gefühlt, scheint es her zu sein, dass wir eben diese unter uns läuten hörten. Das wird sich ändern. Viele Begutachtungen, Architektengespräche, Sachverständigentermine, Angebote und Begehungen haben stattgefunden. Diese ergaben: Wir müssten den Glockenturm für viel Geld sanieren, den Glockenstuhl renovieren, Sicherheitsauflagen erfüllen und einen Korrosionsschutz vornehmen lassen. Geld, das wir nicht haben (ca. 40 – 50 000 €). Nach reiflichen Überlegungen haben wir uns jetzt zur minimalsten Lösung entschlossen, die wohl nur vorübergehend halten und nicht auf eine lange andauernde Lösung ausgerichtet sein wird. Ein Fachbetrieb wird sich des Problems annehmen. Diese provisorische Maßnahme kann natürlich eine tragfähige Lösung nicht ersetzen. Sie hilft aber, wenigstens vorübergehend die Glocken wieder zum Gottesdienst erklingen zu lassen. Selbst dieses „Provisorium“ kostet Geld, das wir leider nicht haben. Ca. 2000 € müssen wir dafür aufbringen. Dürfen wir auf Ihre Spende hoffen? Bei zwei Türkollekten bitten wir Sie, jeweils nach den Gottesdiensten in St. Marien am 1. und 2. Adventssonntag um Ihre finanzielle Unterstützung. Im Voraus herzlichen Dank und „Vergelt’s Gott!“

2. „Heute bleibt die Küche kalt“ – das gilt für das Herzstück unseres Pfarrzentrums. Und das bleibt in diesem Jahr leider so. Durch einen enormen Wasserschaden in der Küche musste diese komplett ausgebaut werden. Beim Reparieren des Wasserschadens traten Dinge zutage, die wir lieber nicht gesehen hätten: Weitere Schäden, u.a. bei der Elektroverteilung, bei den Fliesen und beim Putz müssen dringen behoben werden. Durch Unterstützung der Versicherung kann das „Gröbste“ abgedeckt werden. Aber ohne die tatkräftige Unterstützung von unseren Helfern (siehe oben) wäre das nicht zu stemmen. Leider zieht sich durch die neu aufgetauchten Schäden die Maßnahme in die Länge. Das bedeutet, dass die Küche in diesem Jahr nicht mehr zu benutzen sein wird. Die Folgen sind klar: Wir können unter anderem bei geplanten Veranstaltungen im Pfarrzentrum nicht auf die Küche zugreifen. Ich bitte Sei um Verständnis dafür. Das heißt z.B., dass das gewohnte Frühstück nach den Frauenmessen und nach den Rorate-Messen im Advent nicht stattfinden kann. Die Gottesdienste laden uns dennoch selbstverständlich zum Gebet und zur Einkehr ein.

Ich hoffe, Ihnen damit einen kleinen Ein- und Überblick gegeben zu haben in das, was uns bewegt.

Sie sehen: „wir arbeiten dran“!

Liebe Grüße,

Ihr Michael Müller, Pastor