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Firmlinge gestalten Geschenke

Im Rahmen der Firmvorbereitung im Dekanat Saarbrücken können die Firmlinge aus unterschiedlichen Projekten auswählen.

Einige haben sich für das Projekt „Jung trifft Alt“ entschieden, dass eigentlich den Besuch von Altenheimbewohnern bedeutet: Das gemeinsame Kochen, Spielen, Erzählen – ein Stück Zeit und damit Leben miteinander teilen.

Die aktuelle Corona-Epidemie und die damit einhergehenden Einschränkungen machen dies leider unmöglich.

Deshalb gestalten die Firmlinge nun stattdessen kleine Geschenke für die Bewohner der Altenheime, die diese Woche überreicht werden.

Sie hoffen damit, den Menschen dort eine kleine Freude machen zu können.
Es sind sehr liebevoll gestaltete, tolle Geschenke entstanden.

Hier eine kleine Auswahl, exemplarisch für all das, was von den Jugendlichen gestaltet wurde.

Die Bestärkung durch Gottes Geist auf dem Lebensweg

Die Firmung

Das Sakrament der Firmung wird neben der Taufe und der Erstkommunion als "Initiationssakrament" bezeichnet. Durch den Empfang dieser drei heiligen Zeichen wird der Christ immer weiter in die Glaubensgemeinschaft der Kinder Gottes in der Kirche hineingeführt.

Die Taufe ist dabei so etwas wie die Eingangstür eines Menschen in die Beziehung mit Gott.

Die Eucharistie (Kommunion) ist eine Nahrung für Leib und Seele, die einen Christen in vielen Momenten seines Lebens immer wieder eng mit Gott in Verbindung bringt.

Die Firmung ist ein einmaliges Sakrament, das den Firmling in einer besonderen Weise mit dem Heiligen Geist beschenkt und ihn noch enger mit dem Glauben und der Kirche verbindet.

Die Firmung selbst ist Voraussetzung, um einen Dienst oder ein Amt in der Kirche zu übernehmen. So soll deutlich werden, dass alles, was wir tun, was wir einbringen in die Gemeinschaft der Kirche nie unser eigenes Tun allein ist, sondern dass wir Gottes Heiligen Geist als Kraftquelle und Beistand haben, der uns Mut macht, unseren Glauben in die Tat umzusetzen.

Wenn ein Erwachsener die Taufe empfängt, wird im selben Gottesdienst die Firmung gespendet. Sollte ein Erwachsener zwar als Kind getauft sein, aber die Firmung später nicht empfangen haben, so kann dies nachgeholt werden. Es ist vielleicht sogar eine besondere Herausforderung einerseits, ein Geschenk andererseits, als Erwachsener diesen Weg zu gehen.

Im Bistum Trier ist es üblich, Jugendlichen ab 15 Jahren (in der Regel Schülerinnen und Schüler ab dem 8. Schuljahr) die Firmung zu spenden. Dazu werden sie in der Pfarreiengemeinschaft nach erfolgter Anmeldung zum Firmkurs gemeinsam vorbereitet. Dabei setzen sie sich mit ihrem eigenen Glauben, aber auch mit dem Glauben der Kirche auseinander, lernen sich und unsere Gemeinden kennen und dürfen sich bestärken lassen für ihren eigenen Lebensweg, der sie ja oft vor Herausforderungen und Entscheidungen stellt, die keiner allein bewältigen kann. Gottes Geist will sie dazu von innen her stärken und zu richtigen Entscheidungen befähigen.

In unserer Pfarreiengemeinschaft wird im Regelfall alle zwei Jahre das Sakrament der Firmung gespendet. Dem Gottesdienst steht unser Bischof, einer seiner Weihbischöfe oder ein speziell vom Bischof beauftragter Priester vor.

Den nächsten Firmtermin und weitere Informationen erfahren Sie durch unsere Sekretärinnen oder auch in einem Gespräch mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern.