72-Stunden-Aktion 2019

In 72 Stunden wirst du….

…. Über dich hinauswachsen?

… die Welt ein Stück besser machen?

… mit Freunden etwas Unvergessliches erleben?

… da anpacken, wo Hilfe gebraucht wird?

Liebe MessdienerInnen, liebe Eltern!

Im Mai findet wieder eine 72 Stunden Aktion statt. Einige erinnern sich noch an die letzte Aktion im Jahr 2013 oder waren sogar selbst dabei.
Auch von Quierschied wird sich eine Gruppe beteiligen, die sich aus der Katholischen Jugend Quierschied (KJQ) und Euch MessdienerInnen der Pfarreiengemeinschaft zusammensetzt.
Es wird ein gemeinsames Projekt geben, das erst zu Beginn der Aktion, am 23.05.2019 bekanntgegeben wird.
Mitmachen kann jeder ab 9 Jahren. Die Gruppe wird von ausreichend volljährigen Betreuern begleitet.

Eine Befreiung bzw. Freistellung für die Schule, den Arbeitgeber oder die Uni wird organisiert.

Bei Fragen könnt ihr Euch gerne an Gemeindereferentin Franziska Bönneken wenden. (franziska.boenneken(at)bgv-trier.de)

Ausführliche Infos gibt’s auf www.72stunden.de

Die verbindliche Anmeldung bitte bis zum 01.03.2019 im Pfarrhaus in Quierschied (Marienstraße 20) abgeben.

Die Anmeldung kann hier heruntergeladen werden.

Rückblick:   Messdienerwallfahrt nach Rom 2018

Knapp dreieinhalb Monate ist es nun her, dass wir von unserer internationalen Messdienerwallfahrt aus Rom heimgekehrt sind. Es ist Zeit, die Erlebnisse aus dieser Woche zu teilen, sie nach außen zu tragen.

Los ging es am Sonntag, dem 29. Juli. Am späten Nachmittag trafen wir, die Messdiener aus der Pfarreiengemeinschaft Quierschied-Fischbach-Göttelborn, uns auf dem Marktplatz in Friedrichsthal, um mit dem Bus in die ewige Stadt aufzubrechen.

Nach circa 16 Stunden Fahrt kamen wir montags schließlich müde, aber voller Tatendrang in unserem Hotel, dem „Ergife Palace Hotel“, in dem übrigens Roms größter Hotelpool zu finden ist, an.

Da unsere Zimmer noch nicht bezugsfertig waren, ging es kurze Zeit später zu Fuß los in Richtung U-Bahn. Der Weg dorthin zog sich über etwa 15-20 Minuten, genug Zeit also, sich mental auf das einzustellen, was vor uns lag.

Es ging nämlich direkt wieder in‘s Ausland! Genauer gesagt in den Vatikan, um, bevor die anderen mehr als 60.000 Messdiener uns zuvorkamen, den Petersplatz, den Petersdom - und für die ganz Sportlichen - den Ausblick von dessen Kuppel zu bestaunen.

Erschöpft aber glücklich fuhren wir nach diesen ersten Eindrücken wieder in unser Hotel, wo Pastor Müller uns die Wahl ließ, etwas runterzukommen oder den riesigen Hotelpool auszutesten.

 

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Papstaudienz.

Nach Abstechern auf der Piazza Navona und bei der Engelsburg ging es in Richtung Petersplatz. Ein paar von uns wurde das Glück zuteil, einen Sitzplatz zugelost zu bekommen, der ganz in der Nähe des heiligen Vaters lag. Die, die nicht gelost wurden, hatten leider weniger Glück. Aufgrund des großen Andrangs an Messdienern musste der Zugang zum Petersplatz vor der Audienz gesperrt werden. Ein Teil unserer Gruppe verfolgte die Audienz also von außerhalb des Platzes.

Für die anderen wurde die Audienz allerdings zu einem nicht zu vergessenden Erlebnis mit schönen Liedern und einem unglaublichen Gemeinschaftsgefühl.

Nach der Audienz trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant und ließen den Abend im Hotel ausklingen. Schon war der zweite Tag vorbei.

Am Mittwochmorgen machten sich einige aus unserer Gruppe schon früh auf den Weg in die Innenstadt, um sich Kirchengemälde des berühmten Malers Caravaggio anzusehen.

Um 11 Uhr traf auch der Rest der Gruppe ein und wir machten uns auf, das antike Rom zu erkunden. Pastor Müller erklärte uns mit beeindruckender Genauigkeit vieles über das Kolosseum, andere antike Gebäude und das Forum Romanum, das Zentrum des früheren Römischen Reiches.

Fünf Messdiener aus unserer Gruppe hatten am Abend die Möglichkeit, sich mit der Kirchengemeinde Sant Egidio und deren sozialen Wirken vertraut zu machen und einem Abendgebet dieser Glaubensgruppe beizuwohnen. Ein heimliches Highlight der Fahrt!

Wieder zurück im Hotel, wurde das „Werwolf-Spiel“ gespielt, welches traditionell schon seit Jahren Stimmung in die Freizeitabende bringt.

Schon wieder ein Tag vorbei.

Donnerstags schauten wir uns weitere Sehenswürdigkeiten an: Den Trevi-Brunnen und das Pantheon, ein Gebäude mit beeindruckend genialer Architektur und einem riesigen Loch in der Mitte der Kuppel, welches die Verbindung zu den Himmelsgöttern des Römischen Reiches symbolisieren soll.

Nachmittags besuchten wir einen Impuls-Gottesdienst mit Bischof Ackermann, bei dem verschiedene Mitmach-Stationen aufgebaut waren, die teilweise zum Nachdenken und teils zum Staunen anregten.

Der Donnerstagabend stand wieder ganz im Zeichen der Werwölfe.

Der letzte Tag brach an.

Freitags um 11 Uhr fand in der zweitgrößten Kirche Roms „St. Paul vor den Mauern“ der Abschlussgottesdienst statt, der vier Messdienern von uns in ganz besonderer Erinnerung bleiben dürfte. 

Diese durften bei diesem großen Event nämlich ministrieren, und das auch noch neben dem Bischof persönlich.

Ein unvergessliches Erlebnis!

Der Gottesdienst selbst war mehr eine Feier, bei der viel gesungen wurde und in der man die wunderschöne Zeit Revue passieren ließ.

Nach dem Gottesdienst besichtigten wir noch die Spanische Treppe und die Piazza del Popolo, bevor es ein letztes Mal in Richtung „Ergife Palace Hotel“ ging.

Müde aber glücklich traten wir die Rückfahrt an und waren am nächsten Morgen wieder wohlbehalten im schönen, nicht weniger warmen Saarland.

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt natürlich Herrn Pastor Müller, der uns an seinem unglaublichen Wissen über die Heilige Stadt teilhaben ließ und uns damit immer wieder verblüffte. Ebenso froh und dankbar waren wir für die tolle Begleitung, die wir durch unsere Gemeindereferentin Marion Diederich hatten.

Messdienerfahrt vom 16. bis 18.09.2016

Rückblick

Am Freitag, den 16.09.16, war es endlich wieder so weit, unsere diesjährige Messdienerfahrt stand an.

Nachmittags trafen wir uns alle in Saarbrücken, da wir in diesem Jahr die Reise erstmals mit dem Zug antraten. Nach einer ca. 2-stündigen Fahrt kamen wir wohlbehalten in Bullay an und erreichten nach einem kurzen Fußmarsch unser eigentliches Ziel: die Marienburg. Diese ist oberhalb der Mosel an einem Berghang, inmitten eines wunderschönen Weinbergs, gelegen. Nachdem wir alle den tollen Ausblick genossen hatten, gab es erstmal ein leckeres Abendessen. Daraufhin bezogen wir unsere Zimmer und nach einer kleinen Kennenlernrunde mit lustigen Spielen, war der erste Tag auch schon vorbei.

Samstags war unsere große Olympiade angesagt. Dazu begaben wir uns auf eine Zeitreise und mussten in den verschiedenen Epochen schwere Aufgaben meistern. So galt es im alten Ägypten komplizierte Rätsel zu lösen und in der Zeit der Römer ein Wagenrennen zu gewinnen. Dabei haben wir uns alle noch besser kennengelernt und es wurden viele Freundschaften geknüpft. Als dieser spannende, aber auch anstrengende Tag vorbei war, fielen alle erschöpft in ihre Betten.

Der Sonntag war dann leider auch schon der letzte Tag. Morgens packten wir unsere Sachen zusammen und begaben uns dann in die Jugendkirche der Marienburg. Dort feierten wir mit dem ortsansässigen Pfarrer eine richtig schöne Messe, die wir selbst auch mitgestalten konnten.  Nach dem Mittagessen mussten wir die Burg auch schon wieder verlassen und traten mit einem lachenden und einem weinenden Auge schließlich die Heimreise an.